USAnwalt

Attorney USA & Rechtsanwalt 
Filed under

US-Recht

 

NJW empfiehlt Anwalt.us-Lektüre

Bei den Verfassern herrscht Freude: Die NJW empfiehlt die Lektüre vom German American Law Journal mit http://Anwalt.us als Link der Woche.

Die Kritik an der farblichen Aufmachung, vor kurzem an die Weihnachts- und vielleicht auch Karnevalsstimmung angepasst, nimmt man gern hin.

Die freundlichen Worte über die inhaltichen Schwerpunkte erfreuen. Im amerikanischen Recht schule ich die Referendare und Praktikanten. Das Üben mit aktuellen Urteilen und die schriftliche Berichterstattung stellen einen wichtigen Teil der Ausbildung dar. Sie führen in Verbindung mit kurzen Lehrgängen dazu, dass viele in drei Monaten mehr vom US-Recht als Studenten in zwei Semestern erlernen.

Das GALJ ist ein Nebenprodukt dieser Anstrengungen. Auch der Leser darf üben: Links führen zu Urteilen und sonstigen Materialien des US-Rechts. Viele sind lesenswert. Unsere Berichte greifen oft nur eins von mehreren Themen auf, die im Originalwerk behandelt werden.

Filed under  //   Ausbildung   US-Recht  

Comments [0]

Musikgiganten als Kartellverschwörer

Selbst wenn man Musik auf dem iPhone nichts abgewinnt, freut doch die heutige Entscheidung gegen Musikgiganten. Sie brüsten sich in alle Richtungen, kaufen sich Politiker und kämpfen mit harten Bandagen.

Und doch fand der United States Court of Appeals for the Second Circuit in New York City, dass sie als Verschwörungsbeklagte weiter verfolgt werden dürfen - ihr Internet-Musikvertrieb stinkt nach Kartellabsprachen.

Der kleine Mann, der Kunde, hat einen Prozessabschnitt gewonnen. Schon im Schlüssigkeitsverfahren hat das Gericht mit seinem Urteil in Starr v. Sony BMG Nachweise und Erklärungen über geheime Preisabsprachen offen gelegt, die auch in anderen Ländern bei Kartellverfahren nützlich sind.

[T]he complaint contains the following non-conclusory factual allegations of parallel conduct. First, defendants agreed to launch MusicNet and pressplay, both of which charged unreasonably high prices and contained similar DRMs. Second, none of the defendants dramatically reduced their prices for Internet Music (as compared to CDs), despite the fact that all defendants experienced dramatic cost reductions in producing Internet Music. Third, when defendants began to sell Internet Music through entities they did not own or control, they maintained the same unreasonably high prices and DRMs as MusicNet itself. Fourth, defendants used MFNs in their licenses that had the effect of guaranteeing that the licensor who signed the MFN received terms no less favorable than terms offered to other licensors. For example, both EMI and UMG used MFN clauses in their licensing agreements with MusicNet. Fifth, defendants used the MFNs to enforce a wholesale price floor of about 70 cents per song. Sixth, all defendants refuse to do business with eMusic, the #2 Internet Music retailer. Seventh, in or about May 2005, all defendants raised wholesale prices from about $0.65 per song to $0.70 per song. This price increase was enforced by MFNs. AaO 12.

Filed under  //   Internetmusik   Kartell   Preisabsprache   Prozess   US-Recht  

Comments [0]

Mehr Recht aus den USA: law(i.sh)

Wer hier, im German American Law Journal oder bei US-Recht auf Deutsch - mobil nicht genug Auskunft über das amerikanische Recht erhält, kann nun auch - allerdings auf Englisch - bei law(i.sh) den Informationshunger sättigen.

Law(i.sh) ist über den Anbieter mit dem hervorragenden Rechtsportal Jurablogs.com verwandt. Das Konzept stellt jedoch das bisher Bekannte auf interessante Weise auf den Kopf.

Ausgangspunkt sind nicht die Blogs, sondern aktuelle Berichte bekannter Nachrichtenquellen. Diese verbindet law(i.sh) mit Jurabloggern und anderen sachverständigen Juristen, die die Nachrichten auswerten und würdigen.

Auf diesem Weg erhält der Leser nicht nur die neue Information, sondern auch ihre Bewertung und Erklärung. Gratis.

Auf Deutsch hier oder bei den obigen Quellen.

Filed under  //   Blog   Nachrichten   US-Recht  

Comments [0]